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Seit Herbst 2024 führen Christina Schmid und Ina Schneider einen Dialog zu gemeinsamen Themen wie Papier, Faltung, Buch, Zeit, Ort und Veränderung. Ausgangspunkt waren Texte von Christina Schmid, in denen Ina Schneider spontan »ihre« Zeilen orange markierte – Worte, die zu ihr sprachen. Diese Textfragmente bildeten den Kern einer gemeinsamen Ausstellung.
Nun führen die beiden Künstlerinnen ihren Dialog fort, die Zeilen verdichten sich zu 100 Titeln für offene, noch leere Bücher. Wandelnde Fragmente, die immer neue Geschichten erzählen, in anderen Bedeutungen für die Person, die darin weiterschreibt, zeichnet, denkt. Die von den Künstlerinnen handgezeichneten Punktraster setzen eine feine Struktur für »unmöglich viele Endlichkeiten«.
Der Schutzumschlag macht jedes Buch zum Unikat – mit individuellem Buchtitel auf dem Rücken, dazu die abstrakte Form der entsprechenden orangenen Markierung im Text auf de Cover. Ein klappbares Lesezeichen versammelt alle 100 Titel als Liste im Buch.
Offenes Buch
Christina Schmid & Ina Schneider
Prima.Publikationen, 2026
160 × 220 mm, 224 Seiten mit Punktraster, handgezeichnet. Offene Fadenheftung, Schutzumschlag mit individuellem Titel, je 2 Exemplare, von Hand nummeriert
ISBN 978-3-910868-13-7
Auflage von 200: 100 Title x 2
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einBuch.haus
Ein Projektraum und ein Verlag mit Sitz in Berlin, präsentiert internationale Künstler*innen und Grafiker*innen durch Ausstellungen, die das Konzept eines Buches in den dreidimensionalen Raum übertragen, und veröffentlicht diese Ausstellungen zudem in Buchform, um das Medium des Künstlerbuches hervorzuheben.