Exhibition View: Kyoungtae Kim. ‘Serial Compositions’, 2021. einBuch.haus

über uns
einbuch.haus

Ein Buch in Form einer Ausstellung

Die Kunstbuch-Plattform einBuch.haus bietet regelmäßig Veranstaltungen mit einem spezifischen Kunstbuchfokus an. Die Plattform stellt hierbei ausgewählte Bücher aus den Bereichen Bildende Kunst und Design vor. Jede Veranstaltung bezieht sich auf nur ein Buch, und nimmt dessen Inhalt und Materialität zum Ausgangspunkt für eine Ausstellung vor Ort. Mit diesem interdisziplinären Ansatz werden sowohl materielle als auch visuelle Aspekte des Leseerlebnisses kommuniziert.

einBuch.haus überträgt die Form des Buches in den dreidimensionalen Raum. Ein Gebäude setzt sich aus einem Bauplan, einer Struktur sowie diversen Materialien zusammen, um ein Gebäude zu werden. Ein Buch hat auch eine ganz eigene systematische Struktur. Das können Text, Raster und Textur sein, um ein Buch zum Buch werden zu lassen. So wie eine Ansammlung von Gebäuden eine Gemeinschaft bildet, in der ein kulturelles Zusammenspiel beginnen kann.

Die von einBuch.haus vorgestellten Bücher ermutigen das Publikum, ein Teil von einem dreidimensionalen Leseerlebnis zu werden. einbuch.haus betrachtet Bücher als Kunstobjekte, die kuratiert und in Ausstellungsformaten präsentiert werden können um ein intensives Erlebnis zwischen den Menschen und Objekte und dem Raum zu ermöglichen.

Wir haben auch eine Buchhandlung, in der experimentelle Bücher aus aller Welt, insbesondere aus Asien und Europa, angeboten werden. Der Online-Shop „shop.einBuch.haus“ finden Sie hier.

 


Online Shop
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Ausgewählte Presse 
2022 ° Point Contemporain: ENTRETIEN / JAE KYUNG KIM / EINBUCH.HAUS
PAR ALEX CHEVALIER DANS LE CADRE DE « ENTRETIENS SUR L’ÉDITION » (FR)

2021 ° CeeCee: Von Seoul, Nagoya und Taipei nach Berlin: Asiatische Kunstbücher in der Galerie und Buchhandlung einBuch.haus (DE/EN)

2020 ° Virtual Damdam: Digital Archive of Korean Arts in Germany  einBuch.haus (DE/EN/KR)

2020 ° CA Magazine 250: Korean Designers in Berlin _ Jae Kyung Kim (einBuch.haus) (KR)


Künstler:innen von einBuch.haus

Mareike Jacobi
Katharina Kamph
Kyoungtae Kim
Claudia Schmitz
Claudia de la Torre
Patrick Thomas

 

einBuch.haus Team
Gründerin/Direktorin
Jae Kyung Kim

Presse & Kommunikation
Anna Schanowski

Praktikantin (Okt- Nov, 2021)
Izzi Kelly

up and coming
Aktuell

Verena Mack, Artmann&Duvoisin, Ondine Pannet (Bureau Est), Aleksandar Živković

Up and Coming: Förderpreis für junge Buchgestaltung 2022

Opening
14 July, 2022
Duration
14 July - 20 August, 2022
Konzept

Die Stiftung Buchkunst und das einBuch.haus starten neue Kooperation mit einer Ausstellung zu den Prämierten des Förderpreises für junge Buchgestaltung 2022

Die mit dem Förderpreis für junge Buchgestaltung 2022 ausgezeichneten Gestalter:innen Verena Mack, Ondine Pannet zusammen mit Artmann&Duvoisin und Aleksandar Živković werden mit einer Ausstellung gewürdigt.

Gezeigt werden die drei prämierten Werke, zugehörige Performancevideos, Choreografiezeichnungen, Fotoarbeiten und Kunstprints sowie ausgezeichnete Förderpreis-Projekte aus den Vorjahren.
Jedes für sich ein starkes gestalterisches Statement, laden die Arbeiten der diesjährigen Prämierten durch ihr Zusammenspiel zum Perspektivwechsel ein:

Verena Mack
Nonbinary Future

Artmann&Duvoisin, Gestaltung: Ondine Pannet (Bureau Est)
Umzug in eine vergleichbare Lage

Aleksandar Živković
Was bleibt vom Opelaner ohne Opel-Werk?

Künstler*innen
Verena Mack, Nonbinary Future, 2022 (Photo credit: © Stiftung Buchkunst / Pixelgarten)

Verena Mack, Nonbinary Future, 2022

 

»Free gender expression« – eine potenzielle Option, eine optimistische Hoffnung, ein notwendiger Wunsch? In der experimentellen großformatigen Publikation jedenfalls wird eine farbintensive, lebhafte und organisch daherkommende Utopie laut. Die Welt besteht nicht nur aus 1 oder 0, Schwarz oder Weiß, A oder B, Mann oder Frau. Die Welt ist bunt und voll von gleichberechtigten Zwischentönen. Verschiedenste Hierarchieformen und die Dominanz eines Geschlechts sind in Frage zu stellen. Das Nonbinäre wird zelebriert, das Auflösen von Grenzen thematisiert.

Verena Mack
Verena Mack studiert seit 2018 Kunst im Fachbereich Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie arbeitet als Illustratorin, Animationskünstlerin und Tätowiererin. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine starke Formensprache aus, wobei die Formen und Charaktere oft das komplette Format ausfüllen. Mack setzt sich gerne mit politischen Themen wie Umweltschutz, Sexismus, hierarchische Strukturen und Gender auseinander.
Ihre farbenfrohen Illustrationen zeigen oft ernste Themen, wobei ihr ein Sinn für Humor und (Selbst-)Ironie sehr wichtig ist. Öfters entstehen aus den Illustrationen auch Animationen, um die bunten Welten zum Leben zu erwecken.

Artmann&Duvoisin, Umzug in eine vergleichbare Lage, RpB Verlag, Köln, 2021 (Photo credit: © Stiftung Buchkunst / Pixelgarten)

Artmann&Duvoisin, Umzug in eine vergleichbare Lage, RpB Verlag, Köln, 2021

 

Ein vierköpfiges Ensemble übersetzt Radionachrichten aus dem ersten Frühjahr der weltweiten Seuche in Körperbewegung. Es sind die Transkriptionen von Nachrichtentexten, Kurzfassungen von szenischen Settings, Kommentare, Fußnoten. Wenn diese Tanz-Sprach-Aufführung das Zeitgeschehen in Form konkreter Nachrichtenverlautbarungen und deren Wirkung auf die eigenen Körperreaktionen kritisch reflektiert, so könnte man vielleicht auch sagen, dass die Übertragung dieser Performance in ein gedrucktes Begleitheft die performativen Möglichkeiten einer Buchdoppelseite als Bühne auskundschaftet.

 

Artmann&Duvoisin
Als Duo, Ensemble und in Zusammenarbeit mit Künstler:innen verschiedener Medien entwickeln wir seit 2015 Stücke, Installationen und Publikationen auf Basis von Tanz, Text und Malerei. Wir richten unseren Blick auf Strukturen, gegenüber denen wir uns zunächst
ohnmächtig fühlen–sei es die Kleinfamilie, Wohnverhältnisse in unserem Viertel, unsere Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die Menschen ihr Recht auf Asyl verweigert oder unsere Kompliz:innenschaft mit neoliberalen Strukturen–und entwickeln davon ausgehend Übungen für andere Verhältnisse. Wir verstehen unsere Praxis als dokumentarisch in einer Zusammenschau von Alltagserfahrung mit körperlich und medial erlebtem Zeitgeschehen, die wir in einer Überlagerung von Text, Stimme und Bewegung bearbeiten. Im Ensemble Artmann&Duvoisin arbeiten die Tänzer:innen Diana Treder, Ophelia Young, Anne-Lene Nöldner Samuel Duvoisin und Elsa Artmann mit der Videokünstlerin Ale Bachlechner, der Grafikerin Ondine Pannet sowie mit der Musikerin Annie Bloch zusammen.

Ondine Pannet
Die Grafikerin Ondine Pannet lebt in Paris und ist Teil des Bureau Est Leipzig/Paris mit Lisa Petersen, Sebastian A. Schmitt, Marie Schuster und David Voss. Das Grafikdesign-Studio arbeitet in erster Linie für Institutionen im Kulturbereich und konzipiert unter anderem die visuelle Gestaltung von Büchern, Magazinen und Ausstellungen. Die Arbeiten des Bureau Est wurden bereits national und international vielfach ausgezeichnet.

Aleksandar Živković, Was bleibt vom Opelaner ohne Opel-Werk?, 2021 (Photo credit: © Stiftung Buchkunst / Pixelgarten)

Aleksandar Živković, Was bleibt vom Opelaner
ohne Opel-Werk?, 2021

»So bleibt das Bild, dass ein Weltunternehmen sich klammheimlich davon macht.« Die Schließung der Opel-Werke in Bochum zog sich über mehrere Jahre bis zum endgültigen Aus im Jahr 2017, als der Abriss bereits im Gange war. Der Autor begibt sich auf die Suche nach dem Lebensgefühl dieser Menschen, die sich in ihrer jahrzehntelangen Verbundenheit von ihrem Arbeitgeber enttäuscht sehen. Ein wichtiges Kapitel machen die von Portraits begleiteten Interviews mit ehemaligen Beschäftigten aus, die so genannten Gartengespräche.

 

Aleksandar Zivković
Aleksandar Živković studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule Düsseldorf. Seinen Master erlangte er an der FH Dortmund im Studiengang Editorial Design (Buchlabor). Inhaltlich befasst er sich gerne mit sozialen oder gesellschaftlichen Themen.

Er mischt sich gerne ein, vermittelt und kombiniert neu, vertauscht Dinge in ihrer Funktion und streift den Respekt vor der ursprünglichen Bestimmung einer Gestaltung ab. In seinen Arbeiten spielt er gerne mit Fremdinhalten – ob transdigital oder analog – gliedert und sortiert sie neu. Ihm macht es Spaß, Narrative neu zu bilden und Inhalte so aufzubereiten, dass sich ein neues Publikum daran erfreut. Das Buch betrachtet Aleksandar Živkovic als Raum und sieht sich selbst dabei als Architekt der Inhalte. Darüber hinaus sind Signaletik und visuelle Identität weitere seiner Leidenschaften.

Mit seinem Kollegen Alexander Staudt sind verschiedene neue Buchprojekte in Planung. Schon während ihrer gemeinsamen Zeit im Buchlabor haben sie in Zusammenarbeit Magazin- und Buchprojekte mit hohem Spaßfaktor entwickelt.

(Bildcredit: © Stiftung Buchkunst / Pixelgarten)

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Öffnungszeiten

11 – 15 Uhr (Di. Mi.)
11 – 18 Uhr (Do. Fr.)
11 – 16 Uhr (Sa.)

Ort

einBuch.haus / Florastraße 61, 13187 Berlin

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Florastraße 61
13187 Berlin

 

Öffnungszeiten:
Di. Mi. 11 – 15 hr
Do. – Fr, 11 – 18 Uhr
Sa 11 – 16 Uhr

und nach Vereinbarung

info@einbuch.haus